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Seerettung

Auf den drei Seen sorgen insgesamt fünf Seerettungsdienste für die Sicherheit auf dem Wasser. Am Zürichsee ist je ein Rettungsdienst in Rapperswil und Schmerikon stationiert, am Walensee in Weesen und Unterterzen und für den st.gallischen Teil des Bodensees einer in Rorschach. Alle fünf Dienste sind auf Milizbasis organisiert. Die Rettungsdienste können an 365 Tagen rund um die Uhr über eine der Notfallnummern 118 oder 117 bei der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) in St.Gallen angefordert werden. Die KNZ alarmiert die Rettungskräfte über ein modernes Pager-Alarmierungssystem. Dank dieser effizienten Organisationsform stehen bei Bedarf zu jeder Zeit genügend gut ausgebildete Rettungskräfte zur Verfügung; dies sehr kostengünstig und effizient. Die fünf Rettungsdienste leisten jährlich insgesamt zwischen 60 und 90 Seenoteinsätze und bergen durchschnittlich 30 Personen aus Seenot.

Die jährlichen Betriebskosten (Besoldung, Ausbildung, ordentlicher Unterhalt, kleinere Anschaffungen, Liegeplatz- und Standortmiete, Energie, Gebühren etc.) der fünf Rettungsdienste werden zu 75% aus Mitteln der Wasserfahrzeugsteuer durch den Kanton finanziert. Die verbleibenden 25% teilen sich die jeweiligen Ufergemeinden. Grössere Investitionen, wie die Beschaffung oder Revision der Rettungsboote, übernimmt der Kanton zu 100%.

 

 

Aus Seenot geretteten Personen werden in der Regel keine Kosten auferlegt, wenn sie die Vorschriften über die Schifffahrt beachtet und den Anforderungen der Seepolizei und des Seerettungsdienstes Folge geleistet haben. Die Kosten der Bergung von Sachen können dem Eigentümer auferlegt werden.

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