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Warnungsentzug

Es handelt sich um einen befristeten Entzug des Führerausweises mit dem Zweck, den Betroffenen zu ermahnen, sich künftig an die Verkehrsvorschriften zu halten. Der Warnungsentzug hat verkehrserzieherischen und präventiven Charakter.

 

Die Entzugsdauer richtet sich vor allem nach der Schwere des Verschuldens, dem Leumund als Motorfahrzeugführer sowie nach der beruflichen Notwendigkeit, ein Motorfahrzeug zu führen. Die gesetzliche Mindestentzugsdauer kann jedoch in keinem Falle unterschritten werden.

 

Es wird unterschieden zwischen Entzügen wegen leichten, mittelschweren oder schweren Verkehrsregelverletzungen.

 

Nach einem Entzug wegen einer mindestens mittelschweren Verkehrsregelverletzung befindet sich der Betroffene im Kaskadensystem. Das heisst, dass er bei jeder erneuten, wiederum mindestens mittelschweren Verletzung der Verkehrsregeln und während einer bestimmten Berücksichtigungsdauer um eine Stufe in der Kaskade steigt. Aus diesem Grund hat der erneut verkehrsauffällige Motorfahrzeuglenker wesentlich schärfere Massnahmen zu erwarten als sogenannte Ersttäter.

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