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Sicherheit und Umwelt

Die Mittel der Wasserfahrzeugsteuer sind im Kanton St.Gallen nicht zweckgebunden. Trotzdem werden sie zum überwiegenden Teil für die Bedürfnisse der Schifffahrt eingesetzt.

 

Seepolizei

Seit dem 1. Januar 1999 sind die seepolizeilichen Aufgaben (Kontrolle des ruhenden und fahrenden Schiffsverkehr) gänzlich von der Kantonspolizei auf die Abteilung Schifffahrt des StVA übertragen. Die Schiffsexperten des Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes, bereits seit 1995 mit seepolizeilichen Befugnissen ausgestattet, üben die damit verbundenen Tätigkeiten zusätzlich und begleitend zu ihren übrigen Aufgaben auf den drei Seen aus. Die Effizienz des personellen und materiellen Aufwandes kann damit wesentlich optimiert werden. Die Tauchgruppe wird weiterhin durch die Kantonspolizei unterhalten.

 

Seerettung

Im Auftrag der Ufergemeinden und des Kantons gewährleisten 5 Seerettungsdienste im Milizsystem den Seenotrettungsdienst auf den st.gallischen Gewässern, während 24 Stunden am Tag und 365 Tagen im Jahr.

Die 5 Rettungsdienste decken auch einzelne Gebiete der Kantone GL, SZ, ZH und TG ab. Der Kanton übernimmt die anfallenden Investitionskosten zu 100 % und leistet einen Beitag von 75% an die jährlich anfallenden Betriebskosten. Die verbleibenden 25% der Betriebskosten teilen sich die Ufergemeinden.

 

Sturmwarndienst

Der Kanton St.Gallen betreibt zusammen mit den Anrainerkantonen am Zürichsee, Walensee und Bodensee ganzjährig einen Sturmwarndienst. Warnungen und deren Widerruf erfolgen jeweils gestützt auf die Meldungen der Meteo Schweiz. Die Sturmwarnleuchten werden am Zürichsee durch die Seepolizei des Kantons Zürich in Oberrieden, am Walensee durch die Kantonale Notrufzentrale bei der Kantonspolizei in St.Gallen und am Bodensee in Frauenfeld durch die Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau zu- bzw. abgeschaltet. Unterhalt und Betrieb hat durch die Standortkantone zu erfolgen.

 

Fäkalien-Entsorgungsanlagen

Auf allen drei Seen stehen ausreichend Fäkalienentsorgungsanlagen zur Verfügung. Im Gegensatz zu andern Kantonen ist die Benützung dieser Anlagen für die Wassersportler kostenlos. Die jährlich anfallenden Betriebskosten übernimmt der Kanton. Die meisten Anlagen wurden durch den Kanton finanziert bzw. mitfinanziert.

 

Freihaltung und Signalisation der Schifffahrtswege

Gemäss Bundesgesetz sind die Kantone verpflichtet, schiffbare Gewässer schiffbar zu erhalten, sofern dies möglich und nicht eingeschränkt oder verboten ist. Zur Freihaltung der Schifffahrtswege und deren Signalisation fliessen jedes Jahr namhafte Beträge aus der Wasserfahrzeugsteuer an entsprechende Massnahmen wie Signalisationsunterhalt, Ausbaggerungen von Schifffahrtsrinnen und Hafenzufahrten sowie die Entfernung von gefährlichen Hindernissen (sofern die öffentliche Schifffahrt beeinträchtigt wird).

 

 

 

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